Stadtplatz 21

Erster bekannter Besitzer war vor 1461 Zawner Peter.

Von 1620 – 1652 im Besitz der Händlerfamilie Eberhardt (Draht, Messer, Sensen, Nägel, Eisen, Pfeffer, Seifen), ab 1660 Maximilian Luckhner, Handelsmann, Mitglied des Inneren Rates und seine Gattin Anna. (Siehe Wappen)

Bis 1666 im Besitz des Georg Mittermayr und Susanna, geb. Luckhner

Georg Mittermayr ist Tirolerischer Abstammung, bekommt 5.11.1635 das Bürgerrecht, führte eine Eisengroßhandlung mit Niederlage in Wien, seine Hausfrau Susanna war eine Schwester des Maximilian Luckner.

Mittermayr war einer der größten Abnehmer der Innerberger Hauptgewerkschaft!

(Pantz, Gewerken, S. 302)

Bürgerhausanlage bestehend aus Vorder-, Hinterhaus und kleinem Arkadenhof. Dreigeschoßiges Vorderhaus mit vorkragendem ersten Obergeschoß, ruhend auf profilierten Kragsteinen bzw. Steinpfeilern aus 16. Jahrhundert, Krüppelwalmdach. Unregelmäßige Fensteraufteilung, erstes Obergeschoß drei, zweites Obergeschoß vier und Giebelgeschoß zwei Fensteröffnungen. Obergeschoße Putzquaderfassade, bezeichnet „1634“. Dreigeschoßiges Hinterhaus am Ennskai. Obergeschoße dreiachsig, gotisch profilierte Fenstergewände, Giebelgeschoß mit Speichertüröffnung, Krüppelwalm. Gemalte Eckquaderung und Fensterumrahmungen. Datum der Unterschutzstellung: 5. November 1940

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