Grünmarkt 11

Bis 1527 im Besitz von Veit Pfefferl.

In des „Veit Pfefferl Hauß, jetzo die Rethlhamerische Behausung im Grümborth“, predigte Johann Hut die wiedertäuferische Lehre am Sonntag 16.6.1527. Der Rat sperrte die Teilnehmer ein. Veit Pfefferl, Wolfgang Wiersing, Bäcker, und Leonhardt Köberer standen sogleich davon ab, während viele Handwerker an der ketzerischer Lehre festhielten und in einem Prozess hart abgeurteilt wurden. (Valentin Preuenhuber S.233)

1527 übergibt Veit Pfefferl sein Haus mit „allem Zugehör“ im Grünmarkt dem Spital zum Nutzen der Armen zur Sühne, dass er in Verdacht gestanden, ein Wiedertäufer zu sein. (F.X. Pritz)

Von 1543 bis 1983 im Besitz von Fleischhackern.

Zweigeschoßige im Kern vom Anfang des 17. Jahrhunderts stammende Bürgerhausanlage, bestehend aus Vorder- und Hinterhaus. Fassade Grünmarkt: Dreiachsig, im rechten Erdgeschoßbereich rundbogiges Einfahrtstor, das vorkragende Obergeschoß ruht auf vier Steinpfeilern. Im Giebelgeschoß mit „1678“ bezeichnet. Krüppelwalmdach. Fassadengestaltung 1980er-Jahre. Eingeschoßiges Hinterhaus mit Krüppelwalmdach.

Datum der Unterschutzstellung: 5. November 1940

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