Freilichtmuseum Schmiedleithen

Ein herzliches Grüß Gott im Reich der Schwarzen Grafen!

Reich waren sie, die Besitzer der Sensenwerke in der Kulturregion Eisenwurzen. Die begehrte Blaue Sense aus der Eisenwurzen wurde teuer gehandelt und brachte den Hammerherren Wohlstand. Es war die große Zeit der Schwarzen Grafen.

Heute warten wunderschön erhaltene Herrenhäuser, Gärten, Schmiede- und Gesindehäuser auf Ihre Entdecker. Wie durch einen Dornröschenschlaf sind sie noch so erhalten, wie sie damals verlassen wurden, als im Tal die Hämmer für immer verstummten.

Gebäude-Ensemble

Die Schmiedleithen ist das einzige in dieser Vollständigkeit erhaltene Hammerherren Ensemble der gesamten Eisenwurzen. Mit Herrenhäusern, Werksgebäuden, Stallungen, Werkstätten, Gesindehäusern, Herrschaftsgarten und einem Bauernhof.
Besonders faszinierend sind die architektonischen Details, die man auf Schritt und Tritt entdeckt. Die Gebäude sind zum größten Teil noch bewohnt. Bitte haben Sie Verständnis für das Privatleben der Schmiedleithner!

Die letzten Schwarzen Grafen – Ausstellung in der Kram

Ausstellung

Nach dem frühen Tod seiner geliebten Frau Rosine im siebten Ehejahr heiratete Ludwig Zeitlinger, dem u.a. das Sensenwerk Schmiedleithen von seinem Onkel Gottlieb Hierzenberger übertragen wurde, eine reiche Kaufmannstochter aus Kirchdorf, Maria Redtenbacher. Dieser Ehe entstammten Rudolf, Josef und Hermine – die letzten Schwarzen Grafen der Schmiedleithen.
In der Kram wurden einst die Sensen zum Versand in alle Welt fertig gemacht. Dazu gehörte auch die künstlerische Bemalung der Blauen Sensen. Heute ist hier dem Leben und Wirken von Rudolf, Josef und Hermine eine Ausstellung gewidmet.

Der historische Herrschaftsgarten

Im historischen Herrschaftsgarten erstrecken sich auf über 3000 qm schöne Themengärten: Ein Blumengarten, ein Rosengarten, ein Steingarten, ein Haus- und Vorgarten, ein Schmiedegarten und ein riesige Kräuterschnecke. Im Glashaus haben die Schwarzen Grafen damals ihre exotischen Mitbringsel aus fernen Ländern gezüchtet. Mit dem „Altweiberbeet“ waren sie ihrer Zeit weit vorraus – heute kennen wir es als Hochbeet.

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