Berggasse 36

Haus aufm Perg

Etwa 1496 erbaut war das Haus bis 1543 im Besitz des Carmeliterordens.

Zur Berggasse öffnet sich das Haus in einem schönen spätgotischen Steinportal mit Kragsturz.

Von der Promenade ist noch ein Rest der alten hohen Stadtmauer sichtbar, die auch bei einer Erweiterung des Hauses in den 1920-er Jahren nicht entfernt werden durfte.

1979 kamen Fresken im Bereich des Obergeschosses zutage.

Das größere Fresko rechts neben dem Erker stellt Christophorus mit dem Jesuskind in einem Fluss dar.

Der weißgekleidete Mönch links unten im Bild trägt den weißen Habit der Carmeliter, die Besitzer und wahrscheinlich Erbauer des Hauses 1496 waren.

Bei der Stadt links oben handelt es sich eindeutig nach der Topographie Merians 1649 um Krems. Links in der Ansicht das Steinertor, die Dominikanerkirche dort dürfte vor dem Brand 1566 anders ausgesehen haben.

Zweigeschoßiges dreiachsiges Gebäude mit traufständigem ungemein hohen Satteldach, im Kern aus der 1. Hälfte des 16. Jahrhunderts stammend. Im Erdgeschoß Schulterbogentüre mit charakteristischen Oberlicht. Obergeschoß mit mittig vorkragenden Erker auf Steinkonsolen. Darstellung: Hl. Christophorus, im Hintergrund mittelalterliche Stadt. Kleiner Innenhof, rückwärtiges Gebäude an die Stadtmauer angebaut.

Datum der Unterschutzstellung: 7. Juni 1932

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